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WordPress-Installation

WordPress installieren mitsamt Plugins
Das übliche Prozedere: Auf dem Webserver einen Ordner für die geplante Website anlegen. Den Domainamen auf dieses Verzeichnis verweisen. Einen FTP-Zugang exklusiv für diesen Ordner anlegen. Eine Datenbank für das CMS anlegen. WordPress-Installationspaket per FTP in den neuen Ordner hochladen. Die Installation starten. Die Einstellungen der neuen Webste justieren (Slogan, Permalinks, Medien-Upload, Suchmaschinen vorerst ausperren …). Startseite und Blogseite festlegen und Impressum-Seite anlegen. Rohbau fertig!

FTP-Zugang

Wenn man auf seinem Webserver mehrere WordPress-Websites betreiben möchte, sollte man für jede Website einen eigenen Unterordner anlegen und einen eigenen FTP-Zugang, der nur auf diesen bestimmten Unterordner zugreifen darf. Dadurch kann jede WordPress-Installation aus ihrem Admin-Dashbord heraus aktualisiert und gepflegt werden.

Neben einem genelleren FTP-Zugang, der auf den ganzen Webspace zugreifen kann, wird also ein zusätzlicher FTP-Zugang für jede einzelne Website angelegt. Dieser kann nur und direkt auf den Unter-Ordner zugreifen, in dem ein bestimmtes Blog liegt.

  • Per übergeordnetem FTP-Zugang einen neuen Unterordner anlegen.
  • Im Kis neuen FTP-Zugang anlegen und diesen auf den neuen Ordner weisen.
  • Im KIS per Domainverwaltung den Domainnamen auf den neuen Ordner zuordnen.
  • Mit dem neuem FTP-Account das entpackte WP-Installationspaket in den neu angelegten Server-Ordner kopieren.
  • Die Domain aufrufen und die WP-Installation starten. Man beim Aufruf der Domain das früher übliche www in der URL verzichten und erhält so eine kürzere, moderne Website-Adresse.
    http://bloghandbuch.de
    http://www.bloghandbuch.de

Anmerkung: FTP Dateirechte setzen
»Correct File and Folder Permissions in WordPress
The correct set of file and folder permissions allows WordPress to create folders and files. The following settings are recommended for most users.
755 for all folders and sub-folders.
644 for all files.«

http://www.wpbeginner.com/beginners-guide/how-to-fix-file-and-folder-permissions-error-in-wordpress/


WordPress als Website nutzen

Wer seine WordPress-Installation nicht als Blog nutzen möchte, sondern als gewöhnliche Website, muss zwei Dinge tun: Eine statische Seite als Homepage wählen und eine neue leere Beitragsseite anlegen, die als zukünftige Startseite für die Blog-Funktionalität dienen wird.

1. Eine neue, leere Seite – zum Beispiel mit dem Seitennamen »Blog« – anlegen, die später als Startseite für alle Artikel dienen wird.

2. Im Admin-Menu unter »Einstellungen > Lesen« diejenige Seite auswählen, die als Startseite dienen soll, und für alle Artikel die neu angelegte leere Seite (in unserem Beispiel: »Blog«) als deren Startseite bestimmen.


WordPress Einstellungen

Verbesserungsvorschläge für WordPress-Installationen, die zum einen SEO-relevant sind und die zum anderen Websites schön schlank halten:

Permalinks mit eigenem Kategorien-Schlagwort
Beim Permalink sollte man Monat und den Tag entfernen und entsprechend auch in der Google-Sitemap die Archiv-Struktur als unwichtig einstufen. Ohne Monat-Tag altern Blog-Beiträge nicht sichtbar (z.B. in Suchmaschinen-Anzeigen) und lassen sich jederzeit updaten. Das Monatsarchiv ist überflüssig und die Permalinks der Beitrags können kürzer ausfallen.

Man kann im Einstellungsmenu unter Permalinks ein eigenes Schlagwort für die Kategorien eintragen. Dadurch ersetzt WordPress automatisch das nichtssagende »category« mit dem gewünschten Schlagwort. So gewinnt man ein weiteres seo-relevantes Keyword für die URL der Kategorien-Archive hinzu.

Kategorien und Tags

Kategorien
Die Kategorien-Namen sollte man mit Bedacht wählen, aussagekäftige Keywords kommen hier sowohl beim Nutzer wie bei den Suchmaschinen gut an.

Tags
Auf Schlagworte – »Tags« – kann man verzichten. Man sollte sie nur einsetzen, wenn sie wirklich aussagekräftig sind und erst dann, wenn mehrere Beiträge unter dem gleichen Schlagwort versammelt sind. Inflationär genutzte Schlagworte führen nicht nur den Leser auf unergiebige Fundstellen, sondern verspammen auch die Suchergebnisse bei Google mit irrelevaten Seiten.

Styleguide für die Webredaktion
Redakteure sollten jeden Artikel nur einer einzigen Kategorie zuordnen, so wie man etwa ein Kleidungsstück phsysikalisch auch nur in eine einzige Schublade einer Kommode ablegen kann. Daneben kann ein Artikel zusätzlich mit Tags (Etiketten) versehen werden.

Ein Tag macht aber nur dann Sinn, wenn es mehrere Beiträge zu einem Tag geben wird, ansonsten verwirrt man mit einer Inflation von Tags den Leser und bläht die Google-Sitemap der Website mit vielen unwichtigen Tag-Sammelseiten auf.

Kategorien-Keywords (generische Begriffe) vorzugsweise im Plural und Tag-Keywords im Singular nutzen. (Beispiel: Kategorie Fotowettbewerbe, Tag Fotowettbewerb).

Jede Kategorie und jeder Tag sollte im WordPress-Backend mit einem einzigartigen Beschreibungstext (Title-Tag) versehen werden. Diese Beschreibung wird von den meisten Templates auf den Archivseiten des betreffenden Elements ausgegeben und ist für Leser hilfreich und für Futter für die Suchmaschinen.


Medien-Upload

Beim Medienupload kann man auf die monatliche Struktur des Upload-Ordners verzichten. Die Medien sammeln sich alle im Upload-Ordner und sind dort gut zu verwalten. Wenn man verhindern will, dass beim Upload automatisch mehrere Größen der Bilddateien generiert werden, setzt man einfach als Pixelgröße eine Null in die entsprechenden Formularkästchen.


WordPress Plugins

Bei der Einrichtung neuer Websites installieren wir WordPress gleich mit einem kleinen Sortiment von bewährten Plugins. Diese erleichtern vor allem die Arbeit am Inhalt (Autoren-Tools) oder sind Hilfsdienste für den Webverwalter, um die Website sicherer und suchmaschinen-freundlicher zu betreiben (Webmaster-Tools).
http://wordpress.org/plugins

  • Schnellstart: WordPress Importer
    Eine neue WordPress-Installation ist schnell gefüllt mit Hilfe der XML-Export-Datei aus einer anderen Website. Auch zum Umzug von Inhalten und Blogs bestens geeignet.
    https://wordpress.org/plugins/wordpress-importer
        
  • iThemes Security (Better WP Security)
    iThemes Security (formerly Better WP Security)
    Das Plugin liefert unter anderem regelmäßige Backups in die Mailbox und meldet Dateiveränderungen auf dem Server. Etwas lästig an diesem Sicherheits-Plugin ist die hohe Frequenz von Aktualisierungen.
    »Protect your WordPress site by hiding vital areas of your site, protecting access to important files, preventing brute-force login attempts, detecting attack attempts and more.«
    IThemes Security bietet mehr als 30 Möglichkeiten, eine WordPress-Website abzusichern und zu schützen. iThemes Security arbeitet daran WordPress abzusichern, gängige Sicherheitslücken zu beheben, automatisierte Angriffe zu stoppen und Benutzeranmeldeinformationen zu stärken.
    https://wordpress.org/plugins/better-wp-security
    https://de.wordpress.org/plugins/better-wp-security
    http://ithemes.com/security
        
  • Fourteen Colors
    von Nick Halsey
    Mit Hilfe des Plugins »fourteen-colors« können die Farben für Hintergrund und Linktexte wunschgenäß definiert werden.
    »Customize the colors of the Twenty Fourteen Theme, directly within the Customizer.«
    https://de.wordpress.org/plugins/fourteen-colors
        
  • Broken Link Checker
    von Vladimir Prelovac
    »This plugin will check your posts, comments and other content for broken links and missing images, and notify you if any are found.«
    https://wordpress.org/plugins/broken-link-checker
        
  • Addquicktag
    von Frank Bueltge
    »Dieses Plugin macht es einfach, Quicktags zum text- und visuellen Editor hinzuzufügen.«
    Das Plugin »Addquicktag von Frank Bültge« begleitet meine WordPress-Installationen schon seit vielen Jahren. Es beschleunigt die Auszeichnung von Text im HTML-Editor und erleichtert das Einfügen von häufig gebrauchten Textbausteinen und Code-Stückchen.
    AdQuicktag und Import der Einstellungen: Das Plugin AdQuicktag von Frank Bültge steigert die Produktivität beim Bloggen beträchtlich. Die über lange Jahre gewachsene eigene Sammlung von nützlichen Textbausteinen kann mit einem Mausklick exportiert und ebenso einfach in einem anderen WordPress-Blog wieder importiert werden.
    https://de.wordpress.org/plugins/addquicktag
        
  • Table of Contents Plus
    von Michael Tran
    »A powerful yet user friendly plugin that automatically creates a table of contents. Can also output a sitemap listing all pages and categories.«
    http://wordpress.org/plugins/table-of-contents-plus
        
  • Smooth Scroll Up
    von Konstantinos Kouratoras
    Mit Blick auf die stark zunehmende Nutzung von Websites auf Smartphones und Tabletts ist ein elegantes, omnipräsentes Knöpfchen für den Sprung zurück an den Seitenkopf eine schöne Erweiterung.
    »Smooth Scroll Up is a lightweight plugin that creates a customizable ›Scroll to top / Back to top‹ feature in any post/page of your WordPres.«
    https://wordpress.org/plugins/smooth-scroll-up
        
  • WP Statistics
    von Mostafa Soufi & Greg Ross
    Hinweis zu den Einstellungen: IP-Adressen der Besucher können anonymisiert werden. WP Statistics speichert standardmäßig die Benutzerdokumentation im Plugin-Verzeichnis (ca. 5 MB), mit Hilfe der Option Benutzerdokumentation löschen: aktiv können diese Dateien bequem gelöscht werden.
    https://wordpress.org/plugins/wp-statistics
        
  • Yuzo – Related Posts
    »Yuzo is intended to show related post plugin as accurate as possible, also has multiple features with more customization options +60 much as structure as design.«
    https://wordpress.org/plugins/yuzo-related-post
        
  • PS-Auto-Sitemap
    Das Plugin bietet viele Konfigurationsmöglichkeiten, der Stil »Business« zum Beispiel ist für viele Zwecke brauchbar
    https://de.wordpress.org/plugins/ps-auto-sitemap
    Weitere beliebte Sitemap-Plugins sind:
    https://de.wordpress.org/plugins/simple-sitemap
    https://de.wordpress.org/plugins/wp-sitemap-page
        
  • Optimize Database
    Das Plugin »Optimize Database after Deleting Revisions« löscht Revisionen und gibt einen Bericht zur Datenbank-Optimierung aus.
    http://wordpress.org/plugins/rvg-optimize-database
        
  • Optional: List Category Posts
    Das Plugin ermöglicht es, Artikel einer Kategorie in einem Artikel oder auf einer Seite mit dem Shortcode ›catlist‹ anzuzeigen. Der Shortcode akzeptiert Kategorie-Name oder -ID, Sortierung und Anzahl der Artikel und kann so oft wie gewünscht eingesetzt werden.
    https://wordpress.org/plugins/list-category-posts
        

Lesetipp: Elma-Studio Plugin-Empfehlungen
http://www.elmastudio.de/wordpress-plugin-empfehlungen

Lesetipp: WPBeginner Plugin-Empfehlungen
24 Must Have WordPress Plugins for Business Websites in 2017
http://www.wpbeginner.com/showcase/
24-must-have-wordpress-plugins-for-business-websites

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