Rechtssichere Websites

Impressumspflicht und rechtssichere Websites
Die Pflicht zu einer rechtskonformen Anbieterkennung auf Websites, in geschäftlichen E-Mails und auf Social Media Kanälen ist eine reguläre Einnahmequelle für Rechtsanwälte, entweder in ihrer Funktion als Berater oder in ihrer Funktion als Rechtsvertreter abmahnfreudiger Konkurrenten.

Übungsaufgabe: Website-Impressum

Das Impressum für eigene Webprojekte erstellen
In einer einfachen Textdatei das Impressum für die eigene (zukünftige) Website notieren. Diese Daten werden auch für alle anderen Websprofile – Social-Media-Profilen, Google-Business, Branchenverzeichnisse etc. gebraucht, und zwar sollte man dabei auf eine durchgängig einheitliche Schreibweise achten.

Rechtssichere Internetseiten

Geschäftsmäßige Webprojekte brauchen ein Impressum und Hinweis zum Datenschutz. Eine Webseite mit den AGB ist optional.

Linksammlung zu Informationsquellen und Webtools, die die Einrichtung einer rechtskonformen Webpräsenz unterstützen:

Webinar: Online-Marketing-Recht

Insbesondere die ersten 20 Minuten des Vortrags von Dr. Martin Schirmbacher dürften für alle von Interesse sein, denn hier geht es klar und verständlich um das Urheberrecht bei Bildern im Web.
Webinar-Aufzeichnung und Folien-PDF.
https://youtu.be/7vpi3BqjOwE
Webinar-Folien zum Download
http://www.bloofusion.de/webinar-download/suchradar-mar-2017.pdf
http://www.online-marketing-recht.de

Rechtsvorschriften im E-Mail-Marketing

Kurzversion der Studie Digitaler Dialog der Banken 2016Banken verzweifeln am Onlinerecht
Nicht nur Facebook, sondern auch seriöse Finanzinstitute nehmen es mit dem Online-Recht nicht immer so genau. Eine Studie der Unternehmensberatung Absolit kam zum dem erschreckenden Ergebnis, dass es keiner einzigen Bank gelingt, alle Rechtsvorschriften im E-Mail-Marketing einzuhalten. »Obwohl 80 Prozent der Banken Newsletter versenden, missachten viele die Regeln«, kritisiert Studienautor Torsten Schwarz.
http://www.marketing-boerse.de/News/
details/1646-Banken-verzweifeln-am-Onlinerecht/135716

Immerhin nutzen 75 Prozent der 63 untersuchten Finanzdienstleister die eigene Homepage, um per E-Mail Kontakt zu potenziellen Neukunden aufzunehmen. 97 Prozent sammeln außer der E-Mail-Adresse noch weitere persönliche Daten. Ein Drittel davon missachtet dabei jedoch das Gebot der Freiwilligkeit. Nur 67 Prozent verwenden diese Daten auch, um anschließend die Empfänger persönlicher anzusprechen.

Deutsche Gerichte sind sich einig, dass das Double-Opt-in-Verfahren bei der Adressgewinnung Standard ist. Trotzdem verzichten 15 Prozent der Banken auf diese bewährte Methode, um Missbrauch zu verhindern. Auch den Schutz vor Betrug nehmen Banken nicht ernst genug: Nur 41 Prozent schützen ihre eigene Domain aktiv vor dem Missbrauch durch Namensklau. Noch immer ein Problem scheint für Banken die Kennzeichnungspflicht zu sein. Nur jede zweite hat ein vollständiges Impressum in ihren E-Mails. Bei drei Finanzdienstleistern fehlte das Impressum gar komplett. Zehn Prozent verletzen das Widerspruchsrecht, indem sie auf einen Abmeldelink verzichten.

Bei einem Drittel gibt es Probleme mit der Lesbarkeit auf dem Smartphone. Schlusslicht der Studie bilden drei Institute, die auch nach drei Monaten vergeblichen Wartens noch immer nicht den versprochenen Newsletter geschickt hatten. Eine kostenlose Kurzversion der Studie gibt es unter:
https://www.absolit.de/studien/banken